Jusos Leipzig zeigen sich verstört von Übergriff auf Fahrgast

Rietzschel: “LVB muss konsequent gegen Gewalttäter*innen in den eigenen Reihen vorgehen”

Die Jusos Leipzig zeigen sich verstört von dem dokumentierten Übergriff eines Fahrkartenkontrolleurs der Leipziger Verkehrsbetriebe am vergangenen Donnerstag [1].
Sie fordern vollständige Aufklärung und konsequentes Vorgehen seitens der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB).
Dazu erklärt der Leipziger Juso-Vorsitzende Marco Rietzschel: “Fahrkartenkontrolleurinnen sind keine Polizistinnen und auch keine privater Sicherheitsdienst. Dieses gewalttätige Auftreten ist inakzeptabel und untergräbt das Vertrauen der Leipziger Bevölkerung in die Arbeit der LVB zutiefst.” Offenbar war eine Sprachbarriere Auslöser für die Eskalation, wie die LVZ berichtet [2].

“Es ist gut, dass die LVB den gewalttätigen Mitarbeiter vom Dienst freigestellt haben. Wir erwarten jetzt von den Verkehrsbetrieben, dass die strukturellen Probleme im Unternehmen angegangen werden. Die Liste rassistisch motivierter und gewalttätiger Fahrkartenkontrollen, wie sie von Chronik.LE dokumentiert ist [3], darf nicht noch länger werden. Der betroffenen Person wünschen wir vor allem schnelle Genesung!”, so Rietzschel abschließend.

Quellenangaben
[1] https://kreuzer-leipzig.de/2020/07/17/kontrolle-lvb-wuergen-leipzig/
[2] https://www.lvz.de/Leipzig/Polizeiticker/Polizeiticker-Leipzig/LVB-Kontrolle-in-Leipzig-eskaliert-Gewuergter-Fahrgast-sprach-kaum-Deutsch
[3] https://www.chronikle.org/thema/lvb

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